• Fliegenfischen und Spinnfischen auf Crevalle Jacks
    AFRICAN BEACH
    ADVENTURE
  • Mit der Fliege und Popper auf Crevalle Jack, African Pompano, Cubera Snapper, Corvina und andere kampfstarke Salzwasserfische
    CREVALLE JACK
    Pure Power
  • Fliegenfischen und Spinnfischen mit Topwater Lures auf Cubera Snapper
    CUBERA SNAPPER
    brachial und brutal
  • Fliegenbfischen auf Tarpon in Afrika
    TARPON
    der Silver King
  • Fliegenfischen auf African Pompano
    AFRICAN POMPANO
    schimmernde Schönheit
  • Fliegenfischen und Popperfischen an der Küste von Westafrika
    AFRICAN THREADFIN
    urtümliche Urgewalt
  • Fliegenfischen auf Permit
    PERMIT
    kurze Nase, langer Drill
  • Fliegenfischen und Spinnfischen an der Küste von Westafrika
    CORVINA
    starker Schwimmer

IRGENDWO IM NIRGENDWO

Diese Angelreise wird dem WILDFINS-Motto mehr als gerecht. Fish on the Wild Side! An der Küste Westafrikas werfen wir mit der Fliegenrute Streamer und Popper oder Topwater Lures mit der Spinnrute in den Surf, der über einen schier endlosen Sandstrand rollt. Außerdem befischen wir das ruhige Wasser einer lagunenartigen Flussmündung. Fleißiges Werfen wird von schreienden Bremsen und krummen Ruten belohnt, wenn hundert Meter und mehr Schnur mit Urgewalt von der Rolle gerissen werden.
Unser Zielfisch Nummer 1 ist der Crevalle Jack, dessen Kraft der eines gleichgroßen GT in nichts nachsteht. Neben dem bekannteren Crevalle Jack gibt es hier außerdem den nur in Westafrika vorkommenden Longfin Crevalle. Die dritte Stachelmakrelenart ist der African Pompano, ein Fisch mit den für Jacks und Trevally typischen Kämpferqualitäten. Ein weiteres Highlight ist der Cubera, der stärkste und brutalste Snapper, dem man überhaupt begegnen kann. Und dann sind da noch Corvinas, African Threadfins und ja, sogar Permit und Tarpon.
Diese Reise bietet begeisternde Erlebnisse gleichermaßen für Fliegenfischer wie auch für Spinnangler, die das wirklich Besondere suchen. Für mich persönlich ist diese Destination ein mehr als würdiger Ersatz für unsere Malediventouren.


Die Fischerei
Wir fischen am Beach nur zu Fuß und watend. Dort gibt es mal weniger, mal mehr Brandung. Unsere Stammkunden, von denen ja viele schon Erfahrung mit der Fischerei im Surf haben, lesen das sicher mit schmunzelnder Vorfreude. Das Wasser in der Flussmündung ist hingegen ruhig. Dorthin kannst du ausweichen, falls die Brandung mal zu stark zum Fliegenfischen sein sollte. Das Spinnfischen ist jedoch am Strand immer möglich. Meine Empfehlung an die Fliegenfischer: Es macht Sinn, eine Spinnrute dabei zu haben für den Fall, dass die Fischaktivität am Beach sehr gut ist, aber die Bedingungen dir Probleme beim Werfen bereiten.
Damit wir gelegentlich vor der heißen Sonne am Strand flüchten können, werden für uns Schattenplätze mit Tarps oder Zeltplanen aufgestellt. Dort sind dann auch unsere gekühlten Getränke und Lunchpakete (falls wir keine Mittagspause im Camp einlegen wollen).
Im Fluss fischen wir sowohl zu Fuß am Ufer oder watend. Außerdem haben wir ein Boot mit Guide, von dem aus wir unsere Köder auswerfen können. Das Boot bringt uns auch zu den begehbaren und bewatbaren Uferpartien und zu den Sandbänken und holt uns dort wieder ab.
Uns stehen beim Fischen immer einheimische, erfahrene Guides mit Rat und Tat zur Seite.


Möchtest Du auf dieser Reise dabei sein?

 catch@wildfins.com


Crevalle Jack

Wenn du mit mir schon die Fischerei auf GT und Bluefin Trevally erlebt hast, dann weißt du, was unter Drills der Superlative zu verstehen ist. Falls diese Fischerei noch Neuland für dich sein sollte, wirst du es bald wissen! Der Crevalle Jack sieht dem GT nicht nur ähnlich, sondern er verhält sich auch genauso. Getreu der Devise "search & destroy". Er stürzt sich wild auf Kleinfische und macht ihnen den Garaus. Genauso stürzt er sich auf große Streamer, Popperfliegen, Popper und Stickbaits. Es ist ein spektakuläres Erlebnis, wenn er einen Popper mit einem gewaltigen Schwall von der Oberfläche holt und dann unaufhaltsam davonstürmt. An dieser Destination kannst du Crevalles zwischen etwa 2 und 20+ Kilo erwarten!


Mit der Fliege und Spinnrute im Salzwasser in Westafrika

Longfin Crevalle

Der auch Senegal Jack genannte Longfin Crevalle kommt nur an der Westküste Afrikas zwischen Mauretanien und Angola vor. Er unterscheidet sich vom "normalen" Crevalle durch seine langen Rücken- und Afterflossen sowie durch die Streifen auf seinen Flanken.


African Pompano

Das ist die dritte Stachelmakrelenart, die du hier fangen kannst. Der hochrückige, kräftige Jack wird auch Threadfin Trevally genannt. Ganz ähnlich dem Golden Trevally ernährt er sich mit seinem vorstülpbaren Maul sowohl von Kleinfischen als auch von Krustentieren. Neben Streamern solltest du also auch einige Krabbenimitationen in der Fliegendose haben. Der African Pompano ist, wie es sich für einen Jack gehört, ein enorm kampfstarker Fisch.


Permit

Sicher hast du schon von diesem speziell unter Salzwasserfliegenfischern hochbegehrten Fisch gehört oder gelesen. Dass er so schwierig mit der Fliege zu überlisten ist, macht ihn zu einer echten Legende. Die "Permit-Addicts" suchen und fangen ihn vornehmlich in Florida, Kuba, und an anderen Destinationen in der Karibik. Auch im Indischen Ozean kommen Permits vor, die Top Reviere sind dort die entlegenen Atolle in den Seychellen und Saint Brandon. Was kaum jemand weiß: tatsächlich gibt es hier an Westafrikas Küste eine Unterart, den Shortfin Permit. Ein fantastisches Plus auf unserer Reise, aber natürlich auch hier nicht einfach zu fangen. Die Größen sind jedoch ziemlich beeindruckend.


Mit der Fliege und Spinnrute im Salzwasser in Westafrika

Corvina

Dieser Fisch wird auch Cassava Drum genannt und ist mit dem dir wahrscheinlich bekannten Redfish, also dem Red Drum verwandt. Doch die Corvinas sind wesentlich räuberischer veranlagt. Sie haben Beutefische zum Fressen gern, sind aber gelegentlich auch bodenorientiert. Du kannst sie deshalb sowohl mit großen Streamern, Poppern und Stickbaits als auch mit beschwerten Clouser Minnows, Crab Flies sowie beim Spinnfischen mit Softbaits überlisten. Wenn du in Kontakt mit diesem Fisch bist, wirst du verstehen, warum sein Vetter Redfish zu den begehrtesten Zielfischen für die Sportfischer in den USA zählt. Im Drill kämpft er mit bulliger Kraft.


Cubera Snapper

Ein Wahnsinnskämpfer! Im Drill schlägt er mit dem Kopf, stürmt mit Urgewalt davon und ist kaum zu ermüden. Er ist ohne jeden Zweifel der stärkste aller Snapperarten. Große Popper knallt er von der Oberfläche, 150 Gramm schwere Stickbaits inhaliert er wie nichts. Cuberas ab 20+ Kilo sind eine Herausforderung für unsere Hardcore Spinnfischer. Mit einer 12-er Fliegenrute sind diese Kaliber kaum zu bezwingen. Doch für den Fliegenfischer gibt es hier auch kleinere Cuberas...


Mit der Fliege und Spinnrute im Salzwasser in Westafrika

Tarpon

Unsere Salzwasserfliegenfischer werden sicher davon begeistert sein, dass es hier sogar den Silver King gibt. Auch dieser Fisch ist eine "Salzwasser-Legende". Mit seinen Sprüngen, ja manchmal sogar richtigen Sprungserien, sorgt er für pure Faszination. So manch einer von uns ist süchtig nach dem Fliegenfischen auf Tarpon. Du kannst ihn hier sowohl im Fluss und dessen Mündungsgebiet als auch am Strand fangen. Die meisten Exemplare im Fluss sind Baby Tarpon mit etwa 3 bis 10 Kilo Muskeln auf den Gräten. Das ist die perfekte Göße für die Fischerei mit Fliegenruten in den Klassen 7 bis 9. Oder für Spinnruten mit 50 bis 100 Gramm Wurfgewicht. In der Mündung und am Strand sind Tarpon bis etwa 30 Kilo unterwegs, da brauchst du eine Rute mit mehr Dampf und eine vollsinkende Fliegenschnur bzw. einer vollsinkenden Keule.


Mit der Fliege und Spinnrute im Salzwasser in Westafrika

Ausrüstung

Bei der großen Bandbreite von Fischarten und -größen wären artenspezifische Geräteempfehlungen nur in einer endlos langen Liste aufzuführen. Deshalb gebe ich dir jetzt nur grundlegende Hinweise dazu, was du mitbringen solltest, um für alles gerüstet zu sein.


Fliegenfischen

  •  9-Fuß-Ruten in den Klassen 7 bis 12. Wenn du dich beschränken möchtest, kommst du mit einer 8-er oder 9-er sowie mit einer 11-er oder 12-er Rute klar. Natürlich brauchst du salzwasserfeste Großkernrollen mit einem hervorragenden Bremssystem.

  •  Saltwater Taper floating, Intermediate Tip und Sink Tip in den zuvor genannten Schnurklassen sowie einen 450-500 Grains Vollsinker für die 11-er oder 12-er Rute. Etwa 200 Meter 20 oder 30 lbs Backing für die "leichte" Fischerei. Für die schwere Ausrüstung sind 300 Meter 50 lbs sinnvoll. Vorfächer aus Hardmono oder besser Fluorocarbon mit 20 bis 30 lbs Tragkraft plus Shock Tippets mit 40, 60 und 80 lbs Tragkraft.

  •  Brush Flies sowie große Clouser Minnows, Surf Candies, Crease Flies und NYAPs auf Hakengröße 1/0 bis 3/0. Kleinere Minnow Type Streamer und Brush Flies, klassische Keys Style Tarponfliegen, Tarpon Toads sowie Krabbenimitationen wie Del´s Merkin oder Tasty Toad - alles auf Hakengrößen 2 bis 1/0.

  • Spinnfischen

  •  9-Fuß-Ruten mit 30 bis 100 Gramm Wurfgewicht und 3000-er Rollen für Baby Tarpon und andere Fische im Fluss/Mündungsgebiet. 10- oder 11-Fuß-Ruten mit 100 bis 150 Gramm Wurfgewicht und einer 5000-er Rolle für das Fischen mit Softbaits und kleineren Top-Water Lures. 8-Fuß Popperrute für 100 bis 200 Gramm Stickbaits und Popper.

  •  250 Meter Geflochtene mit 15 kg Tragkraft für Baby Tarpon und andere Fische im Fluss/Mündungsgebiet. 400 Meter 20 bis 30 kg Tragkraft für die mittlere Ausrüstung. 500 Meter PE 5-6 Geflochtene für Popper und Stickbaits. Vorfächer, am besten Wind-On Leaders aus Hard Mono oder besser Fluorocarbon mit 30, 40, 60 und 80 lbs Tragkraft.

  •  Soft Baits (Shads und Waggle Tails) mit 1-er bis 2/0-er Haken und verschiedenen Kopf-Gewichten. Popper, Stickbaits und Penzil oder Needle Nose Lures von 45 bis 150 Gramm.

  • Unsere Unterkunft

    Wir wohnen in einem äußerst rustikalen, einfachen Camp direkt am Flussufer kurz vor der Mündung. Wie du dir denken kannst, ist das was ganz anderes als ein Hotel, egal wie wenig Sterne es hat. Hier gibt es keinen überflüssigen Luxus. Das Camp hat drei Holzcabanas, jede mit 4 Betten und, man glaubt es kaum, Klimaanlage und sogar Wlan (das meistens funktioniert...). Hier ist keine Unterkunft in einem Einzelzimmer möglich, wir müssen also alle mit eventuellen Schnarchern klar kommen. Du bekommst hier Vollpension mit Frühstück, Lunch und Dinner. Die Mahlzeiten sind hausgemacht, inspiriert von den landestypischen Traditionen. Im Preis sind auch alle alkoholfreien Getränke und Bier enthalten. Spirituosen müssen wir vorbestellen und die gesamte Bestellmenge bezahlen.


    Extrem Fliegenfischen und Spinnfischen am Strand in Westafrika

    Reiseinformationen

    Wo sind wir denn überhaupt? In Angola an Afrikas Atlantikküste. Unser Camp ist rund 10 Kilometer vom nächsten Dorf entfernt. Sonst ist ringsherum wirklich NICHTS.
    Wenn du dich über Angola erkundigst, wirst du erfahren, dass es dort einige Krisengebiete gibt, mit ausdrücklichen Reisewarnungen vom Auswärtigen Amt. Aber unsere Destination ist absolut ruhig und gehört nicht zu den Krisengebieten. Wir sind jederzeit in der Obhut der Guides, Mitarbeiter und Eigentümer des Camp, von unserer Landung bis zum Rückflug. WILDFINS würde niemals Risiken für unsere Reisteilnehmer eingehen!
    Du musst aber unbeding wissen, dass das nächste Krankenhaus etwa 70 Kilometer vom Camp entfernt ist. Einerseits bedeutet dies, dass wir uns alle beim Fischen umsichtig verhalten und Unfallrisiken vermeiden. Andererseits sage ich ganz deutlich: Wenn Du ernsthafte gesundheitliche Probleme hast, die im Notfall sofortiger ärztlicher Behandlung in weniger als 2-3 Stunden bedürfen, dann ist diese Reise nichts für dich!


    Reiseverlauf
    Die Reise dauert insgesamt 9 Tage. Wir fliegen mit einem Nachtflug der Lufthansa non-stop von Frankfurt nach Luanda, wo wir gegen 6:30 Uhr landen. Dann erfolgt ein etwa 4-stündiger Transfer über "etwas holperige" Straßen zum Camp. Nach einer Mahlzeit können wir einen halben Tag fischen. Wer noch fit und entsprechend motiviert ist, kann auch nach dem Abendessen bis in die Nacht hinein angeln. Das geht natürlich an jedem unserer Angeltage.
    Es folgen 7 Übernachtungen und 6 ganze Angeltage. Nach der letzten Übernachtung können wir noch einen halben Tag lang fischen, dann geht es nach dem Mittagessen am Nachmittag zurück nach Luanda, wo unser Flug gegen 23:00 Uhr startet. Am nächsten Morgen landen wir wieder in Frankfurt. Die Flugzeit beträgt jeweils knapp über 8 Stunden. Die Flugpreise liegen in der Economy Class nach unserem momentanen Kenntnisstand (April 2026) zwischen etwa 1.000,- und 1.400,- Euro.


    Teilnehmerzahl: Die Mindest-Teilnehmerzahl beträgt 3 Personen. 6 Personen sind das Minimum für eine größere Gruppenreise. Das Maximum sind 7 Personen.


    Reisetermin: März/April 2027 - die genauen Termine werden noch bekanntgegeben.


    LEISTUNGEN UND PREISE

    Die folgenden Leistungen sind im Reisepreis enthalten:

    • 7 Übernachtungen im Camp bei Viererbelegung
    • Vollpension, alle alkoholfreien Getränke und Biere
    • 2 halbe und 6 ganze Tage Fischen
    • Betreuung von einheimischen Guides
    • Bootsausfahrten im Fluss und Transfers zu Angelstellen zum Watfischen
    • Transfers zwischen Flughafen und Camp
    • Reiseleitung, Betreuung und Guiding durch Thomas Michael

    Nicht enthalten im Preis sind

    • Flüge zwischen Frankfurt und Luanda
    • Angelausrüstung, Köder, Fliegen etc.
    • Alkoholische Getränke (Schnäpse etc.)
    • Trinkgelder für Guides und Camp-Mitarbeiter
    • Reiserücktrittsversicherung (empfohlen!)
    • Reisekrankenversicherung (empfohlen!)

    Reisepreise

    • Bei 3 Teilnehmern: 3.990,-€ pro Person
    • Bei 6 oder 7 Teilnehmern: 3.250,-€ pro Person

    Die Mindestteilnehmerzahl ist, wie gesagt, 3 Personen. Eine Reise mit 4 oder 5 Teilnehmern kann nicht stattfinden. Aufgrund der Unterbringungsmöglichkeiten im Camp würde dies zu einer erheblichen Kostensteigerung führen. Erst bei 6 Teilnehmern können wir euch allen wieder attraktive Preise anbieten und geben außerdem die Kosteneinsparungen an euch weiter.

    Als 4-ter oder 5-ter Interessent bekommst du von uns eine Reservierungsbestätigung. Diese wird automatisch zu einer Buchung, sobald ein 6-ter Teilnehmer bucht. Erst dann wird deine Anzahlung fällig. Falls bis 3 Monate vor Reisetermin kein 6-ter Teilnehmer bucht, wird deine Reservierung kostenfrei storniert.

    Bei Buchung ist eine Anzahlung in Höhe von 50% des Reisepreises fällig. Die Restzahlung ist 6 Wochen vor Reiseantritt zu zahlen.
    Falls du als einer der ersten 3 Teilnehmer zum Preis von 3.990,-€ gebucht hast und danach eine Teilnehmerzahl von 6 oder 7 erreicht wird, schreiben wir dir die Preisdifferenz bei deiner Restzahlung gut. Mit anderen Worten: in diesem Fall beträgt deine Anzahlung 1.995,-€ und deine Restzahlung 1.255,-€.